Kultur und Austausch

Japanbezogene Ausstellungen im Raum NRW:

Wir haben hier uns bekannte Ausstellungen mit Japanbezug für den Raum Nordrhein-Westfalen aufgeführt. Die Angaben wurden von uns sorgfältig überprüft, doch können wir leider keine Gewähr übernehmen, zumal auch nach Redaktionsschluss noch Änderungen möglich sind.

(aktualisiert: 19.03.2010)

bis 21. März (Sonntag) [seit 26. Februar]:
"Himmel und Erde": Ausstellung des japanischen Künstlers Koken NOMURA (in der Reihe "kunst in der christuskirche")
Veranstaltungsort: Christuskirche Köln (Dellbrücker Mauspfad 363, Ecke Bergisch-Gladbacher Straße, 51069 Köln-Dellbrück), weitere Informationen hier.
Öffnungszeiten: Mittwoch 15.00-17.00 Uhr, Sonntag 12.00-15.00 Uhr
Finissage: 21. März (Sonntag), 20.00 Uhr, mit einem Konzert von Guntram Freytag und der Gruppe dáccord sowie als Gast Mechthild Brand (Gesang), "Latin Impressions"


Ausstellungsplakat zu "Himmel und Erde"

Kôken NOMURA (geboren 1948 in Takefu/Japan) wandte sich nach seinem Studienabschluss als Elektroingenieur und der Arbeit in einer japanischen Firma in Hamburg hauptberuflich der Kunst zu. Er studierte von 1980 bis 1987 an der Fachhochschule Köln, Kunst und Design, Freie Bildhauerei bei Prof. Karl Burgeff und ist seitdem regelmäßig in der Kunstszene mit zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. Dabei arbeitet Nomura mit den unterschiedlichsten Materialien, darunter auch Papier und Holz, und widmet sich seit einigen Jahren verstärkt der Fotografie.

 

bis 27. März (Samstag) [seit 15. Januar]:
"Children" - Ausstellung mit Fotografien des japanischen Künstlers Takashi HOMMA
Veranstalter und Veranstaltungsort: Galerie Claudia Delank (Schaafenstr. 43, 50676 Köln, Tel.: 0221/271 85 06, Fax: 0221/258 95 76, Homepage)
Die Ausstellung ist nur nach vorheriger Absprache zu besichtigen!


Links: Takashi HOMMA, Tokyo Children (2001; C-Print mounted on dibond); rechts: Tokyo and my Daughter (2005/06; C-Print mounted on dibond)

"Looking into the eyes of the children photographed by Takashi Homma is a chilling look almost directly into the retinas fo the next version of humanity - a phase so alien and different from our own, that it is nearly impossible to imagine both ourselves and these future mutations of ourselves existing simultaneously.

My belief is that one's way of thinking and one's view of the world is largely molded by the technologies existing during one's youth. My parents had radio and newspapers and I can pretty much relate to them, while they have a much harder time relating to me. I also had TV and newspapers and varius portable technologies. However, as the number of technology cycles has mushroomed since the early 1980ies, today's children are (to borrow another computer term) 'formatted differently'. They might be able to understand me, but I'll never be able to understand them. Or so it feels. " (Douglas Coupland, Tokyo Chldren, Takashi Homma, Tokyo 2001; Text von der Homepage der Galerie Claudia Delank)

 

bis 5. April (Ostermontag) [seit 21. Februar, verlängert!]:
"OWL meets Japan": Kazue Matthes (Kimonodesign), Georg Matthes (Fotografie), Johannes Zoller (Skulptur)
Veranstalter und Veranstaltungsort: Galerie der Kunstagentur Hoffmann (Lange Str. 50, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel.: 05242/400 623, E-Mail, Homepage)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14.00-18.00 Uhr, Samstag 11.00-16.00 Uhr, Sonntag 14.30-18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung


© Kunstagentur Hoffmann

Japan ist das verbindende Element der drei Künstler, die in dieser Ausstellung ihre ganz unterschiedlich gearteten Werke präsentieren:

Die Japanerin Kazue Matthes (Vita, Kimono), die mit dem Deutschen Georg Matthes verheiratet ist und mit ihm in Tôkyô und Monheim lebt, kam durch ihre Liebe zum traditionellen japanischen Theater in Form des "Taishu Engeki" zum Kimono-Design. Nach der langwierigen Ausbildung zur Kimono-Designerin, die sie 1992 abschloss, erhielt sie zahlreiche Aufträge aus dem Theater- und Bühnenbereich und und begeistert seitdem mit ihren textilen Arbeiten Zuschauer und Künstler gleichermaßen, darunter den Schauspieler und Tänzer "Sho", der seit 1996 ihre Kimono bei seinen Bühnenauftritten trägt.

Der Fotograf Georg Matthes (Vita, Werke, Homepage) der über 30 Jahre in Japan gelebt und gearbeitet hat und dort u.a. auch als Manga-Zeichner aktiv war, ist leidenschaftlicher Tanzfilmer und Japanfreund und hat in den letzten Jahren mehrfach mit Ausstellungen (u.a. auch in St. Petersburg) auf sich aufmerksam gemacht. In seinen Werken hält er die Bewegungen und Erzählfolgen japanischer Tänzerinnen und Tänzer eindrucksvoll in fast intim wirkenden Fotos/VideoStills und Kunstvideos fest, die den Zauber der japanischen Tanzkultur kongenial einfangen.

Der Bildhauer, Maler und Autor Johannes Zoller (Vita, Werke, Homepage) lebte und arbeitete von 1990 bis 1995 in Japan, wo er ein Atelier in Kamakura unterhielt. Er bildete sich weiter beim japanischen Bildhauer ISHIHARA Shôichi, unterrichtete an der Steiner Schule in Tôkyô und gründete und leitete eine Kunstschule in Ofuna. Seine eindrucksvollen Skulpturen waren nicht nur in Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz zu sehen, sondern u.a. auch in Japan (Kamakura, Tôkyô, Kyôto, Fujisawa).


Links: Kimono von Kazue Matthes; Mitte: Skulptur von Johannes Zoller; rechts: Foto von Georg Matthes
© Kunstagentur Hoffmann (links und rechts); © Johannes Zoller (Mitte)

 

bis 10. April (Samstag) [seit 10. März]:
Ausstellung mit Werken des japanischen Künstlers Hideaki YAMANOBE
Veranstalter und Veranstaltungsort: Galerie Reitz (St.-Apern-Str. 42-46, 50667 Köln, Tel.: 0221/169 38 92, Fax: 0221/169 38 83, Homepage)

Hideaki Yamanobe (geboren 1964 in Tôkyô) studierte von 1985 bis 1991 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Tôkyô. Danach kam er als Stipendiat der Asahi-Kunststiftung Tôkyô von 1991 bis 1993 nach Deutschland, ehe er sein Studium der Druckgrafik 1993/94 an der Allgemeinen Gewerbeschule für Gestaltung in Basel vollendete. Seine Werke waren vielerorts in Einzel- und Gruppenaussstellungen zu sehen, neben Deutschland u.a. in Frankreich (Straßburg), Luxemburg, Österreich (Salzburg), den Niederlanden (Amsterdam) und Japan (Tôkyô, Nagoya). Yamanobe lebt und arbeitet in Köln, Meerbusch und Tôkyô.

 

bis 11. April (Sonntag) [seit 14. März]:
"Your place, My place": Ausstellung mit Werken der japanischen Künstlerin Mamiko TAKAYANAGI
Ausrichter: Alte Hansestadt Lemgo & Staff Stiftung Lemgo
Veranstaltungsort: Städtische Galerie (Eichenmüllerhaus, Braker Mitte 39, 32657 Lemgo-Brake, Tel.: 05261/8 93 96, Homepage)
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Führungen für Gruppen können telefonisch unter 05261/8 93 96 vereinbart werden.


Karussell (2009; Öl auf Leinwand, 140 cm x 110 cm) © Mamiko TAKAYANAGI

Mamiko TAKAYANAGI (geboren 1976 in Kyôto) studierte an der TAMA Kunst-Universität Tôkyô (1997-2003) und danach an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Jerry Zeniuk (2003-2009), dessen Meisterschülerin sie wurde. 2007 erhielt sie das Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für ausländische Studierende, 2008 das STIBET-Stipendium des DAAD, 2009 den Kulturpreis Bayern der E-ON Bayern AG. Sie ist Stipendiatin für Junge Kunst der Alten Hansestadt Lemgo und der STAFF STIFTUNG Lemgo 2009/10 und präsentiert hier aktuelle Werke.

Das Hauptthema ihrer Malerei ist Farbe. "Ihre persönlichen Erinnerungen an eine Landschaft, die sie in die außergewöhnlichen Farbkompositonen ihrer Bilder transformiert. Dabei beschäftigt sie sich intensiv damit, Rhythmus und Spannung im Raum spielerisch miteinander zu verbinden und harmonisch zu verschmelzen. Die von ihr gewählten Farben und Formen sind ihre eigenen Gefühle, Ausdruck des Wandels der Zeit, des Augenblicks in der Natur und der Veränderung des alltäglichen Lebens. Ihre besondere Leidenschaft ist eine stille, fast musikalische Veränderung innerhalb der Farbkomposition." [Infotext aus dem Ausstellungsflyer]

 

bis 17. April (Samstag) [seit 13. März]:
Fotoausstellung mit Werken des japanischen Fotografen Shômei TOMATSU
Veranstalter und Veranstaltungsort: Galerie Priska Padquer (Albertusstr. 9-11, 50667 Köln, Tel.: 0221/952 63 13, Fax: 0221/952 63 73, E-Mail, Homepage)
Vernissage: 12. März (Freitag), 18.00-21.00 Uhr mit einer Einführung von Ferdinand Brüggemann
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11.00-18.00 Uhr


Shômei TOMATSU: o.T. (Hateruma-jima, Okinawa), aus der Serie "The Pencil fo the Sun" (1971)
(gelatin silver print, printed 1977)

Shômei TOMATSU (Jg. 1930) gilt als wichtigster Vertreter der japanischen Fotografie der Nachkriegszeit. Seine Werke untersuchen aus einer ganz persönlichen und unverwechselbaren Sicht heraus die Veränderungen in der japanischen Gesellschaft seit den 1950-er Jahren. Unvoreingenommen zeigen sie Folgeerscheinungen des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, den Einfluss des amerikanischen Militärs und der Populärkultur und die Auswirkungen des Wirtschaftsbooms der Zeit nach 1960 in Japan. Erstmals sind Tomatsus Fotos in einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen; gezeigt werden in dieser Ausstellung ausgewählte Werke aus dem Zeitraum von den späten 1950-er Jahren bis in die frühen 1970-er Jahre.

 

bis 25. April (Sonntag) [seit 31. Januar]:
"intimacy! Baden in der Kunst" mit Werken vom 15. Jahrhundert bis heute (u.a. unter Behandlung des Badens in Japan)
Veranstalter und Veranstaltungsort: Kunstmuseum Ahlen (Museumsplatz 1, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/9183-0, E-Mail, Homepage)


Links: Katalog zur Ausstellung, hrsg. von Burkhard Heismann und Dr. Martina Padberg;
rechts: UTAGAWA Toyokuni, Junge Frau beim Bad, um 1806, Farbholzschnitt (38,9 cm x 26,5 cm), Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

In dieser Sonderausstellung des Kunstmuseums Ahlen bilden über 150 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Objekte, Fotografien und Installationen einen "spannungsreichen, thematisch ausgerichteten Parcours durch die wechselvolle Geschichte des Badens". Dabei wird auch die Badekultur in Japan anhand einiger Holzschnitte und anderer Zeugnisse beleuchtet und im Ausstellungskatalog (deutsch/englisch) näher erläutert.

Auszug aus dem Pressetext:
"Der Direktor und künstlerische Leiter des Kunstmuseums Ahlen, Burkhard Leismann, und die Kuratorin Dr. Martina Padberg zeigen in der Ausstellung historische Entwicklungen, inhaltliche Bedeutungen, vor allem aber künstlerische Reflexionen zum Thema Baden auf. Baden ist ein menschliches Urbedürfnis. Kulturelle Vorstellungen über Hygiene und Sauberkeit, aber auch über Schönheit, Sexualität und Religion werden über dem Umgang mit Körperpflege und Reinlichkeit vermittelt. [...]
Die Werke reichen vom späten Mittelalter bis in die unmittelbare Gegenwart und kommen u.a. aus Museen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Finnland und den USA, aus großen Sammlungen und aus bedeutenden Privatsammlungen. Gezeigt werden Ölgemälde, Zeichnungen, Druckgraphik, Skulpturen, Fotografien, Videos und Installationen."


bis 13. Juni (Sonntag) [seit 14. März]:
"Landschaften": Ausstellung mit Werken des japanischen Künstlers Masatomo HARADA
Veranstalter und Veranstaltungsort: Städtische Galerie "sohle 1", Stadtmuseum Bergkamen (Jahnstr. 31, Museumsplatz, 59192 Bergkamen-Oberaden, Tel.: 02306/30 60 21-0, Fax: 02306/30 60 21-17, E-Mail, Homepage)
Ausstellungseröffnung: 14. März (Sonntag), 11.00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers und mit klassischer Gitarrenmusik
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr, Samstag 14.00-17.00 Uhr, Sonntag 11.00-18.00 Uhr
Eintritt frei!


Ausstellungsplakat mit dem Auszug aus einem Bild von Masatomo HARADA

Der Maler Masatomo HARADA wurde 1968 in Nara/Japan geboren. Er kam 1994 erstmals nach Deutschland, studierte 1995 bis 1999 an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde 1998 Meisterschüler von Professor Jan Dibbets; 1999 machte er dort seinen Abschluss mit dem "Akademie-Brief". Masatomo Harada ist seit Jahren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und wurde mehrfach für seine eindrucksvollen Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf nach New York und Boston (1997), dem Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (1999) und dem Atelierstipendium der Stadt Bad Münster (2006).

 

20. März (Freitag) bis 22. Mai (Samstag):
Fotoausstellung Eikoh HOSOE: "Theater der Erinnerung"

Veranstalter und Veranstaltungsort: Japanischen Kulturinstitut Köln, Universitätsstr. 98, 50674 Köln, Tel.: 0221 - 940 558-0, Homepage
Eröffnung: 19. März (Freitag), 19.00 Uhr (in Anwesenheit des Künstlers). Im Rahmen der Eröffnung wird eine Kurzfassung des Tanzstückes MENUT von Takako SUZUKI (Choreographie) und Axel Dörner (Komposition und Musik) aufgeführt, das im Rahmen des Kazuo OHNO Festivals 2009 in Yokohama entstanden war.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9.00-13.00 Uhr und 14.00-20.00 Uhr, Freitag 9.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr, 20. März (Samstag) 13.00-18.00 Uhr, 25. April (Sonntag) 13.00-18.00 Uhr, 22. Mai (Samstag) 13.00-18.00 Uhr


Links: Kamaitachi #8, 1965 © Eikoh HOSOE / Courtesy of Studio Equis.
Mitte: Kamaitachi #23, 1965 © Eikoh HOSOE / Courtesy of Studio Equis
Rechts: Ukiyo-e Projections #1, 2002 © Eikoh HOSOE / Courtesy of Studio Equis

"Seit mehr als einem halben Jahrhundert schafft Hosoe einzigartige Werke, die seinen innovativen und meisterhaften Umgang mit der Photographie verdeutlichen. Sie wurden in zahlreichen Einzelausstellungen in Japan, Europa und den USA präsentiert und sind weltweit in Sammlungen bedeutender Museen zu finden. Theater der Erinnerung zeigt erstmals seit über 30 Jahren eine Einzelausstellung Hosoes in Deutschland. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Japanischen Kulturinstitut, den Kuratoren des Studio Equis sowie dem Druck-Spezialisten Epson.

Schon früh in seiner Karriere legte Hosoe den vorherrschenden Stil der Nachkriegszeit ab und schuf Werke, die Experimentierfreude bewiesen und neue Freiheiten im photographischen Ausdruck eröffneten. In der Auseinandersetzung mit Mythologie, Metaphern und Symbolismus sprengte er die Grenzen der traditionellen Photographie und schlug eine Brücke zu anderen künstlerischen Disziplinen wie Tanz, Theater und Malerei.

Einen Namen machte sich Hosoe erstmals Ende der 1950er Jahre mit den Serien Man and Woman (Otoko to onna, 1959) und Ordeal by Roses (Barakei, 1961-62), das herausragende Ereignis für seine weitere Entwicklung aber war die Begegnung mit Tatsumi HIJIKATA, einem der Begründer des Butoh-Tanzes. Fasziniert von dessen kontrovers rezipierten Performances in Tôkyô begann eine Zusammenarbeit, die in Hosoes wohl berühmtester Serie Kamaitachi (1965-68) gipfelte. Die Beziehung zu Hijikata führte auch zu den Aufnahmen eines anderen legendären Butoh-Tänzers, Kazuo OHNO. Mit ihm schuf Hosoe die Serie Butterfly Dream (2006), die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist und anlässlich des 100. Geburtstages von Ohno enstand.

Hosoes jüngste Farbserie Ukiyo-e Projections (2002-03) inszeniert ein „Photographisches Theater“, bei dem erotische Holzschnitte (shunga) auf die weiß geschminkten Körper einer Gruppe von Butoh-Tänzern projiziert werden. Die Serie entstand in Zusammenarbeit und als Hommage an das Tanzstudio von Hijikata.

Die Ausstellung stellt aber nicht nur die herausragende Kreativität von Hosoe unter Beweis, sondern zeigt auch, in welchem Maße digitale Tintendrucktechnologie künstlerische Phantasie befreit und zahllose neue Arten des photographischen Ausdrucks ermöglicht. Als erster Künstler überhaupt hat Hosoe seine auf japanischem Washi-Papier gedruckten Werke auf traditionelle Bildformate wie Stellschirme, Hänge- und Querrollen montiert. Dabei hat er mit verschiedenen Papieren experimentiert und die neuesten Drucktechniken und Pigmenttinten von Epson eingesetzt. Alle Werke der Ausstellung wurden von Epson gedruckt und zum größten Teil mit dem Gütesiegel Digigraphie© zertifiziert. " [Infotext Japanisches Kulturinstitut, weitere Informationen auf der Homepage des Japanischen Kulturinstituts]

 

25. bis 26. März (Donnerstag/Freitag):
Bonsai-Ausstellung von Werner M. Busch (Bonsai-Werkstatt Werner M. Busch, Düsseldorf):
große Ausstellung mit alten japanischen und europäischen Bonsai
Veranstalter: Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf (Homepage) mit Unterstützung des EKÔ-Hauses der Japanischen Kultur e.V. (Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf, Homepage)
Veranstaltungsort: EKÔ-Haus der Japanischen Kultur e.V., EKÔ-Saal (Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf, Homepage)
Öffnungszeiten: 25. März (Donnerstag), 13.00-19.00 Uhr und 26. März (Freitag), 13.00-17.00 Uhr
Einladungstext hier (pdf-Datei); anlässlich der Ausstellung hält Werner M. Busch am 25. März (Donnerstag) um 19.00 Uhr einen Vortrag über die japanische Bonsai-Kultur (siehe auch Veranstaltungshinweise)


Links: Bergkiefer; Mitte: Werner M. Busch; rechts: Japanischer Fächerahorn
© Werner M. Busch

 

19. bis 25. April (Montag bis Sonntag):
"180 Bilder von 63 japanischen Künstlern":
Die group cologne Japan stellt zur 44. ART COLOGNE Werke japanischer Künstler aus, die die gegenwärtige Tendenz der Kunst in Japan zeigen.
Veranstalter: TENRI - Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt e.V. (Kartäuserwall 20, 50678 Köln, Tel.: 0221/9311 9890, Homepage) in Zusammenarbeit mit kaigai-shuppin-soudanjo
Veranstaltungsorte:
TENRI - Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt e.V. (Kartäuserwall 20, 50678 Köln, Tel.: 0221/9311 9890, Homepage) und Altes Pfandhaus GmbH Köln (Kartäuserwall 20, 50678 Köln, Tel.: 0221/278 36 85, Fax: 0221/278 36 86, E-Mail, Homepage)
Vernissage: 19. April (Montag), 19.00 Uhr

 

7. bis 29. Mai (Freitag bis Samstag):
Kamon KOMATSU "Der Atem der Bäume":
Japanische Holzschnittdrucke mit Motiven aus Japan und Indonesien, angefertigt in traditioneller Technik und auf japanischem Papier (washi)
Veranstalter und Veranstaltungsort: TENRI - Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt e.V. (Kartäuserwall 20, 50678 Köln, Tel.: 0221/9311 9890, Homepage)
Vernissage: 7. Mai (Montag), 19.00 Uhr

 

18. Mai (Dienstag) bis 18. Juni (Freitag):
"Die Gärten Kyôtos im Wandel der Jahreszeiten":
Wanderausstellung des Japanischen Kulturinstituts Köln unter der Schirmherrschaft von Landrat Frithjof Kühn
Veranstalter: Deutsch-Japanische Gesellschaft Siegburg e.V. (Claudia Bjelke-Holtermann, Tönnisbergstr. 94, 53721 Siegburg, Tel.: 02241/63288, Fax: 02241/63213, Homepage) in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation) (Universitätsstr. 98, 50674 Köln, Tel.: 0221/940 558-0, Homepage) und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin, Tel.: 02241/865-0, Fax: 02241/865-609, Homepage)
Veranstaltungsort:
Bibliothek der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin, Tel.: 02241/865-0, Fax: 02241/865-609, Homepage)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00-19.30 Uhr; Infoflyer hier (pdf-Datei)


Foto © MIZUNO Katsuhiko

"Der japanische Garten ist vielleicht das einzige Kunstwerk, dessen Materialien der Gestaltung genau die gleichen sind wie die des dargestellten Motivs. Das heißt auf eine kurze Formel gebracht, Pflanzen wie Kiefern, Buschwerk wie Azaleen zum Beispiel, Felssteine und Sand, für einen bestimmten Gartentyp auch Wasser, stellen sich selbst dar, Natur als wohlkomponierte Landschaft. Nur das Wasser wird bei einem bestimmten Typ mit Hilfe von Sand ersetzt. Ein japanischer Garten ist stets die Darstellung einer Landschaft. Kyôto ist gewissermaßen das 'Mekka' der japanischen Gartenkunst. An den Hügeln, die die Stadt umfassen, von Ost über Nord nach West, reihen sich die meist zu Tempeln gehörenden Gärten aneinander, wie Perlen an einer Schnur. Doch auch in der Innenstadt und im Süden hat Kyôto einige wichtige Gärten aufzuweisen. Insgesamt sind es etwa hundert.

Von da aus breitete sich auch diese Kunst über das ganze Inselreich aus. Alle Formen und Stile sind hier vertreten, von den üppigen Teichgärten zu den mit Felsen und Sand gestalteten 'Landschaftsbildern' und dem einmaligen, bereits Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen Zen-philosophischen Steingarten des Ryôanji. Die japanische Gartenkunst lässt sich in drei Grundtypen einteilen: Teichgarten, Landschaftsgarten und Teegarten als Annäherungszone auf den Teepavillon konzipiert." [Claudia Bjelke-Holtermann, gekürzte Fassung des Textes der Ausstellungsbroschüre]

 

20. Mai (Donnerstag) bis 10. Juli (Samstag):
Ausstellung mit Werken der sechs japanischen Künstler AOKI Motoko (Performance), NAKAO Masaki (Bildhauerei), TAKEUCHI Masami (Malerei), SHIMOOSAKO Kaneyuki (Bildhauerei), TOGAWA Hideo (Malerei), YUKAWA Masaki (Malerei)

Veranstalter: Galerie Art Engert (Wilhelmstr. 73g, 52249 Eschweiler, Homepage) und BKK Essanelle
Veranstaltungsort:
BKK Essannelle (Wiesenstr. 70B, 40549 Düsseldorf, Homepage)

 

27. Mai (Donnerstag) bis 13. Juni (Sonntag):
"Japan - Fotografische Impressionen zwischen Tradition und Moderne" von Dr. Micha Pawlitzki

Veranstalter und Veranstaltungsort: Goethe-Museum Düsseldorf (Schloss Jägerhof, Jacobistr. 2, 40211 Düsseldorf, Tel.: 0211/89-96262, Homepage)
Eröffnung: 27. Mai (Donnerstag), 18.30 Uhr


Links: Tempelanlage bei Kyoto; Mitte: Lake Shinji bei Matsue; rechts: Tokyo bei Nacht
© Dr. Micha Pawlitzki

Micha Pawlitzki (Jg. 1972, Biographie), der für die großen Bildagenturen Getty Images, Corbis und Mauritius Images arbeitet, gehört zu den besten und erfolgreichsten Naturfotografen Europas. Er ist in Augsburg ansässig, begibt sich jedoch jedes Jahr für mehrere Monate auf Reisen, um rund um den Globus Portraits außergewöhnlicher Landschaften oder Länder aus überraschender Perspektive und in beeindruckender Klarheit und Intensität zu fotografieren. Bücher und Kalender mit seinen Werken verkauften sich bisher weit über 1 Mio. Mal. Zuletzt erschienen im Oktober 2009 das Buch "Tokio Panorama" und Ende 2009 sein opulenter Bildband "Japan Panorama", der für den Deutschen Fotobuchpreis 2010 nominiert wurde. Erstmals sind seine Fotos nun in Düsseldorf zu sehen.

 

28. Mai (Freitag) bis 20. Juni (Sonntag):
"Japanese Rooms - Japaner und ihre Räume in Berlin, New York, Shanghai, Tôkyô und Wien": Fotografien von Sven Ingmar Thies
Veranstalter: EKÔ-Haus der Japanischen Kultur e.V. (Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf, Tel.: 0211/57 79 18-0, Homepage)
Veranstaltungsort: EKÔ-Haus der Japanischen Kultur e.V., Foyer (Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf, Homepage)


© Sven Ingmar Thies

"Wie leben Japaner in Japan, wie im Ausland? Schaffen sie sich ihre eigene Kultur in fremden Städten? Was nehmen sie von zu Hause mit? Gefühle, Dinge, sinnliche oder greifbare Erinnerungen? Sven Ingmar Thies, der 2,5 Jahre in Japan gelebt hat, sammelte über einen Zeitraum von neuen Jahren vielfältige Einblicke in die privaten Zimmer von Japanern in den Großstädten der Welt - Fotoaufnahmen, die Alltagssituationen in privaten Räumen auf natürliche Art einfangen. Er fotografierte und interviewte in jeder Stadt unterschiedliche Personen, vom Architekten über StudentInnen, Kaufleute, Köche und KünstlerInnen. In den Schwarz-Weiß-Aufnahmen kombiniert Sven Ingmar Thies die bewegte Unschärfe der Räume und Gegenstände. Weitere Informationen hier. - Die Ausstellung begleitet ein Fotobuch: Japanese Rooms (Englisch und Japanisch)." [Text: Homepage EKÔ-Haus]

 

24. September (Freitag) bis 19. November (Freitag):
Ausstellung mit Werken des japanischen Künstlers Masatomo HARADA
Veranstalter und Veranstaltungsort: HWL-Galerie + Edition (Düsselthaler Str. 8, 40211 Düsseldorf, E-Mail, Homepage)
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00-18.00 Uhr


Links: Rheinufer mit Eisenbahnbrücke (2009; 50 cm x 70 cm, Öl auf Nessel)
Mitte: Rheinuferpromenade Düsseldorf (2009; 50 cm x 70 cm, Öl auf Nessel)
Rechts: Rheinuferpromenade Düsseldorf (Hafen) (2009; 50 cm x 70 cm, Öl auf Nessel)
© Masatomo HARADA

Gezeigt werden Landschaftsbilder von Düsseldorf, die der japanische Künstler Masatomo HARADA (geboren 1968 in Nara/Japan) gemalt hat. Harada kam 1994 erstmals nach Deutschland, studierte 1995 bis 1999 an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde 1998 Meisterschüler von Professor Jan Dibbets; 1999 machte er dort seinen Abschluss mit dem "Akademie-Brief". Seit Jahren ist Harada in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und wurde mehrfach für seine eindrucksvollen Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf nach New York und Boston (1997), dem Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (1999) und dem Atelierstipendium der Stadt Bad Münster (2006). Zuletzt hatte er eine Einzelausstellung zum Thema "Landschaften" in der Städtischen Galerie "sohle 1" im Stadtmuseum Bergkamen (14. März bis 13. Juni 2010).

 

 

 

 

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