Veranstaltungen
- Informieren Sie sich auch über japanbezogene Veranstaltungen in NRW
Kontakt
Wir freuen wir uns über Hinweise auf Ausstellungen mit Japanbezug in NRW.
Gern nehmen wir Informationen (evtl. mit Bildmaterial) per E-Mail entgegen, um diese gegebenenfalls in neben stehender Ausstellungsübersicht anzukündigen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ansprechpartner für die Übersicht über japanbezogene Ausstellungen in NRW:
- Ruth Jäschke
- Tel.: 0211/164 82-23
Kultur und Austausch
Japanbezogene Ausstellungen im Raum NRW:
Wir haben hier uns bekannte Ausstellungen mit Japanbezug für den Raum Nordrhein-Westfalen aufgeführt. Die Angaben wurden von uns sorgfältig überprüft, doch können wir leider keine Gewähr übernehmen, zumal auch nach Redaktionsschluss noch Änderungen möglich sind.
(aktualisiert: 19.03.2010)
bis 21. März (Sonntag) [seit 26. Februar]:
Kôken NOMURA (geboren 1948 in Takefu/Japan) wandte sich nach seinem Studienabschluss als Elektroingenieur und der Arbeit in einer japanischen Firma in Hamburg hauptberuflich der Kunst zu. Er studierte von 1980 bis 1987 an der Fachhochschule Köln, Kunst und Design, Freie Bildhauerei bei Prof. Karl Burgeff und ist seitdem regelmäßig in der Kunstszene mit zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsent. Dabei arbeitet Nomura mit den unterschiedlichsten Materialien, darunter auch Papier und Holz, und widmet sich seit einigen Jahren verstärkt der Fotografie.
|
bis 27. März (Samstag) [seit 15. Januar]:
"Looking into the eyes of the children photographed by Takashi Homma is a chilling look almost directly into the retinas fo the next version of humanity - a phase so alien and different from our own, that it is nearly impossible to imagine both ourselves and these future mutations of ourselves existing simultaneously. My belief is that one's way of thinking and one's view of the world is largely molded by the technologies existing during one's youth. My parents had radio and newspapers and I can pretty much relate to them, while they have a much harder time relating to me. I also had TV and newspapers and varius portable technologies. However, as the number of technology cycles has mushroomed since the early 1980ies, today's children are (to borrow another computer term) 'formatted differently'. They might be able to understand me, but I'll never be able to understand them. Or so it feels. " (Douglas Coupland, Tokyo Chldren, Takashi Homma, Tokyo 2001; Text von der Homepage der Galerie Claudia Delank)
|
bis 5. April (Ostermontag) [seit 21. Februar, verlängert!]:
Japan ist das verbindende Element der drei Künstler, die in dieser Ausstellung ihre ganz unterschiedlich gearteten Werke präsentieren: Die Japanerin Kazue Matthes (Vita, Kimono), die mit dem Deutschen Georg Matthes verheiratet ist und mit ihm in Tôkyô und Monheim lebt, kam durch ihre Liebe zum traditionellen japanischen Theater in Form des "Taishu Engeki" zum Kimono-Design. Nach der langwierigen Ausbildung zur Kimono-Designerin, die sie 1992 abschloss, erhielt sie zahlreiche Aufträge aus dem Theater- und Bühnenbereich und und begeistert seitdem mit ihren textilen Arbeiten Zuschauer und Künstler gleichermaßen, darunter den Schauspieler und Tänzer "Sho", der seit 1996 ihre Kimono bei seinen Bühnenauftritten trägt. Der Fotograf Georg Matthes (Vita, Werke, Homepage) der über 30 Jahre in Japan gelebt und gearbeitet hat und dort u.a. auch als Manga-Zeichner aktiv war, ist leidenschaftlicher Tanzfilmer und Japanfreund und hat in den letzten Jahren mehrfach mit Ausstellungen (u.a. auch in St. Petersburg) auf sich aufmerksam gemacht. In seinen Werken hält er die Bewegungen und Erzählfolgen japanischer Tänzerinnen und Tänzer eindrucksvoll in fast intim wirkenden Fotos/VideoStills und Kunstvideos fest, die den Zauber der japanischen Tanzkultur kongenial einfangen. Der Bildhauer, Maler und Autor Johannes Zoller (Vita, Werke, Homepage) lebte und arbeitete von 1990 bis 1995 in Japan, wo er ein Atelier in Kamakura unterhielt. Er bildete sich weiter beim japanischen Bildhauer ISHIHARA Shôichi, unterrichtete an der Steiner Schule in Tôkyô und gründete und leitete eine Kunstschule in Ofuna. Seine eindrucksvollen Skulpturen waren nicht nur in Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz zu sehen, sondern u.a. auch in Japan (Kamakura, Tôkyô, Kyôto, Fujisawa).
|
bis 10. April (Samstag) [seit 10. März]: Hideaki Yamanobe (geboren 1964 in Tôkyô) studierte von 1985 bis 1991 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Tôkyô. Danach kam er als Stipendiat der Asahi-Kunststiftung Tôkyô von 1991 bis 1993 nach Deutschland, ehe er sein Studium der Druckgrafik 1993/94 an der Allgemeinen Gewerbeschule für Gestaltung in Basel vollendete. Seine Werke waren vielerorts in Einzel- und Gruppenaussstellungen zu sehen, neben Deutschland u.a. in Frankreich (Straßburg), Luxemburg, Österreich (Salzburg), den Niederlanden (Amsterdam) und Japan (Tôkyô, Nagoya). Yamanobe lebt und arbeitet in Köln, Meerbusch und Tôkyô.
|
bis 11. April (Sonntag) [seit 14. März]:
Mamiko TAKAYANAGI (geboren 1976 in Kyôto) studierte an der TAMA Kunst-Universität Tôkyô (1997-2003) und danach an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Jerry Zeniuk (2003-2009), dessen Meisterschülerin sie wurde. 2007 erhielt sie das Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für ausländische Studierende, 2008 das STIBET-Stipendium des DAAD, 2009 den Kulturpreis Bayern der E-ON Bayern AG. Sie ist Stipendiatin für Junge Kunst der Alten Hansestadt Lemgo und der STAFF STIFTUNG Lemgo 2009/10 und präsentiert hier aktuelle Werke. Das Hauptthema ihrer Malerei ist Farbe. "Ihre persönlichen Erinnerungen an eine Landschaft, die sie in die außergewöhnlichen Farbkompositonen ihrer Bilder transformiert. Dabei beschäftigt sie sich intensiv damit, Rhythmus und Spannung im Raum spielerisch miteinander zu verbinden und harmonisch zu verschmelzen. Die von ihr gewählten Farben und Formen sind ihre eigenen Gefühle, Ausdruck des Wandels der Zeit, des Augenblicks in der Natur und der Veränderung des alltäglichen Lebens. Ihre besondere Leidenschaft ist eine stille, fast musikalische Veränderung innerhalb der Farbkomposition." [Infotext aus dem Ausstellungsflyer]
|
bis 17. April (Samstag) [seit 13. März]:
Shômei TOMATSU (Jg. 1930) gilt als wichtigster Vertreter der japanischen Fotografie der Nachkriegszeit. Seine Werke untersuchen aus einer ganz persönlichen und unverwechselbaren Sicht heraus die Veränderungen in der japanischen Gesellschaft seit den 1950-er Jahren. Unvoreingenommen zeigen sie Folgeerscheinungen des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, den Einfluss des amerikanischen Militärs und der Populärkultur und die Auswirkungen des Wirtschaftsbooms der Zeit nach 1960 in Japan. Erstmals sind Tomatsus Fotos in einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen; gezeigt werden in dieser Ausstellung ausgewählte Werke aus dem Zeitraum von den späten 1950-er Jahren bis in die frühen 1970-er Jahre.
|
bis 25. April (Sonntag) [seit 31. Januar]:
In dieser Sonderausstellung des Kunstmuseums Ahlen bilden über 150 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Objekte, Fotografien und Installationen einen "spannungsreichen, thematisch ausgerichteten Parcours durch die wechselvolle Geschichte des Badens". Dabei wird auch die Badekultur in Japan anhand einiger Holzschnitte und anderer Zeugnisse beleuchtet und im Ausstellungskatalog (deutsch/englisch) näher erläutert. Auszug aus dem Pressetext:
|
bis 13. Juni (Sonntag) [seit 14. März]:
Der Maler Masatomo HARADA wurde 1968 in Nara/Japan geboren. Er kam 1994 erstmals nach Deutschland, studierte 1995 bis 1999 an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde 1998 Meisterschüler von Professor Jan Dibbets; 1999 machte er dort seinen Abschluss mit dem "Akademie-Brief". Masatomo Harada ist seit Jahren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und wurde mehrfach für seine eindrucksvollen Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf nach New York und Boston (1997), dem Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (1999) und dem Atelierstipendium der Stadt Bad Münster (2006).
|
20. März (Freitag) bis 22. Mai (Samstag):
"Seit mehr als einem halben Jahrhundert schafft Hosoe einzigartige Werke, die seinen innovativen und meisterhaften Umgang mit der Photographie verdeutlichen. Sie wurden in zahlreichen Einzelausstellungen in Japan, Europa und den USA präsentiert und sind weltweit in Sammlungen bedeutender Museen zu finden. Theater der Erinnerung zeigt erstmals seit über 30 Jahren eine Einzelausstellung Hosoes in Deutschland. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Japanischen Kulturinstitut, den Kuratoren des Studio Equis sowie dem Druck-Spezialisten Epson.
|
25. bis 26. März (Donnerstag/Freitag):
|
19. bis 25. April (Montag bis Sonntag):
|
7. bis 29. Mai (Freitag bis Samstag):
|
18. Mai (Dienstag) bis 18. Juni (Freitag):
"Der japanische Garten ist vielleicht das einzige Kunstwerk, dessen Materialien der Gestaltung genau die gleichen sind wie die des dargestellten Motivs. Das heißt auf eine kurze Formel gebracht, Pflanzen wie Kiefern, Buschwerk wie Azaleen zum Beispiel, Felssteine und Sand, für einen bestimmten Gartentyp auch Wasser, stellen sich selbst dar, Natur als wohlkomponierte Landschaft. Nur das Wasser wird bei einem bestimmten Typ mit Hilfe von Sand ersetzt. Ein japanischer Garten ist stets die Darstellung einer Landschaft. Kyôto ist gewissermaßen das 'Mekka' der japanischen Gartenkunst. An den Hügeln, die die Stadt umfassen, von Ost über Nord nach West, reihen sich die meist zu Tempeln gehörenden Gärten aneinander, wie Perlen an einer Schnur. Doch auch in der Innenstadt und im Süden hat Kyôto einige wichtige Gärten aufzuweisen. Insgesamt sind es etwa hundert. Von da aus breitete sich auch diese Kunst über das ganze Inselreich aus. Alle Formen und Stile sind hier vertreten, von den üppigen Teichgärten zu den mit Felsen und Sand gestalteten 'Landschaftsbildern' und dem einmaligen, bereits Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen Zen-philosophischen Steingarten des Ryôanji. Die japanische Gartenkunst lässt sich in drei Grundtypen einteilen: Teichgarten, Landschaftsgarten und Teegarten als Annäherungszone auf den Teepavillon konzipiert." [Claudia Bjelke-Holtermann, gekürzte Fassung des Textes der Ausstellungsbroschüre]
|
20. Mai (Donnerstag) bis 10. Juli (Samstag):
|
27. Mai (Donnerstag) bis 13. Juni (Sonntag):
Micha Pawlitzki (Jg. 1972, Biographie), der für die großen Bildagenturen Getty Images, Corbis und Mauritius Images arbeitet, gehört zu den besten und erfolgreichsten Naturfotografen Europas. Er ist in Augsburg ansässig, begibt sich jedoch jedes Jahr für mehrere Monate auf Reisen, um rund um den Globus Portraits außergewöhnlicher Landschaften oder Länder aus überraschender Perspektive und in beeindruckender Klarheit und Intensität zu fotografieren. Bücher und Kalender mit seinen Werken verkauften sich bisher weit über 1 Mio. Mal. Zuletzt erschienen im Oktober 2009 das Buch "Tokio Panorama" und Ende 2009 sein opulenter Bildband "Japan Panorama", der für den Deutschen Fotobuchpreis 2010 nominiert wurde. Erstmals sind seine Fotos nun in Düsseldorf zu sehen.
|
28. Mai (Freitag) bis 20. Juni (Sonntag):
"Wie leben Japaner in Japan, wie im Ausland? Schaffen sie sich ihre eigene Kultur in fremden Städten? Was nehmen sie von zu Hause mit? Gefühle, Dinge, sinnliche oder greifbare Erinnerungen? Sven Ingmar Thies, der 2,5 Jahre in Japan gelebt hat, sammelte über einen Zeitraum von neuen Jahren vielfältige Einblicke in die privaten Zimmer von Japanern in den Großstädten der Welt - Fotoaufnahmen, die Alltagssituationen in privaten Räumen auf natürliche Art einfangen. Er fotografierte und interviewte in jeder Stadt unterschiedliche Personen, vom Architekten über StudentInnen, Kaufleute, Köche und KünstlerInnen. In den Schwarz-Weiß-Aufnahmen kombiniert Sven Ingmar Thies die bewegte Unschärfe der Räume und Gegenstände. Weitere Informationen hier. - Die Ausstellung begleitet ein Fotobuch: Japanese Rooms (Englisch und Japanisch)." [Text: Homepage EKÔ-Haus]
|
24. September (Freitag) bis 19. November (Freitag): Gezeigt werden Landschaftsbilder von Düsseldorf, die der japanische Künstler Masatomo HARADA (geboren 1968 in Nara/Japan) gemalt hat. Harada kam 1994 erstmals nach Deutschland, studierte 1995 bis 1999 an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde 1998 Meisterschüler von Professor Jan Dibbets; 1999 machte er dort seinen Abschluss mit dem "Akademie-Brief". Seit Jahren ist Harada in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten und wurde mehrfach für seine eindrucksvollen Arbeiten mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf nach New York und Boston (1997), dem Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (1999) und dem Atelierstipendium der Stadt Bad Münster (2006). Zuletzt hatte er eine Einzelausstellung zum Thema "Landschaften" in der Städtischen Galerie "sohle 1" im Stadtmuseum Bergkamen (14. März bis 13. Juni 2010).
|






















