Japanischer Orden für Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch

Ordensverleihung an Prof. Dr. Dr. Alfons Labisch

 

Am Montag, dem 29. Juni 2009, wurde der ehemalige Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Professor Dr. Dr. Alfons Labisch, von der japanischen Regierung mit dem "Orden der Aufgehenden Sonne mit Stern, goldene und silberne Strahlen" ausgezeichnet.

Der Orden wurde ihm vom Japanischen Generalkonsul Shin MARUO in feierlichem Rahmen in seiner Residenz in Erkrath überreicht. Unter den Gästen befanden sich Professor Dr. Ulrich von Alemann (Prorektor für Lehre und Studienqualität an der Heinrich-Heine-Universität), Professor Dr. Ulf Pallme König (Universitätskanzler), Professor Dr. Vittoria Borsó (Prorektorin für internationale Angelegenheiten), Professor Dr. Michiko Mae (Ostasien-Institut der Heinrich-Heine-Universität), die auch die Laudatio hielt, Bernd Hebbering (Ehrensenator der Heinrich-Heine-Universität) sowie der Maler und Objektkünstler Günther Uecker.

Generalkonsul Maruo begrüßte die Gäste und bedankte sich bei Professor Labisch für seinen großen Einsatz zur Förderung der deutsch-japansichen Beziehungen und der Japanologie. Ohne sein Engagement hätte der Studiengang Modernes Japan in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf nicht zu seiner heutigen Grüße heranwachsen können.

 


Professor Dr. Dr. Labisch (links) und Generalkonsul Maruo mit der Urkunde
© Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf

Professor Mae hebt in ihrer Laudatio hervor, dass Professor Labisch das Ostasien-Institut stets unterstützt habe. Vor 20 Jahren wurde das Studienfach Modernes Japan als Magister Nebenfach gegründet. Unter Priofessor Labisch als Rektor konnte die Institution ausgebaut und Partnerschaften mit vielen japanischen Universitäten geknüpft werden.
Professor Labisch' Interesse an Japan entstamme nicht nur seiner Funktion als Rektor sondern auch als Historiker und Mediziner. Viele bedeutsame Japan-Entdecker seien Mediziner gewesen: Engelbert Kämpfer (1651-1716) oder Philipp Franz von Siebold (1796-1866). Auch Ogai MORI, der viele wichtige deutsche Werke wie Goethes Faust ins Japanische übersetzte, sei Mediziner gewesen. Genauso wie diese Herren sei Professor Labisch auch ein klassischer Universalgelehrter, wie sie heute nur noch selten ausgebildet würden. Seine Überzeugung, es gäbe keine "science without humanities" [Wissenschaft ohne Geisteswissenschaften], entspräche japanischen Überzeugungen. Man wolle seine Ziele einer Internationalisierung der Heinrich-Heine-Universität weiterhin verfolgen und die japanische Gesellschaft in Düsseldorf stärker mit einbeziehen, so Professor Mae.


Professor Dr. Mae bei ihrer Laudatio
© Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf

Nach der Ordensüberreichung dankte Professor Labisch dem Japanischen Generalkonsul Maruo und äußerte, dass er diesen Orden nicht verdiene. Er sei der Meinung, dass diese Ehrung den Japanologen der Heinrich-Heine-Universität zukäme, die so viel Arbeit in die Erweiterung der Fakultät beigetragen hätten. Er nähme den Orden im Namen der Universität an. Ihm habe die Japan-Forschung immer große Freude bereitet und er fühle sich sehr geehrt, dafür einen Orden zu erhalten.

 

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