"Die Seele Japans": Kampf- und Bewegungskunst

Vorführungen der Nippon Sport Science University (Nittaidai) in Köln, Düsseldorf und Duisburg

Mitte Februar 2009 besuchte eine Delegation von rund 120 Studierenden des 3. Jahrs des Studiengangs “Budô” (Kampfkunst) der renommierten Nippon Sport Science University (kurz: Nittaidai) unter Leitung von Professor HAKAMADA Daizô mit ihren Dozenten im Rahmen ihres Auslandspraktikums Nordrhein-Westfalen. Die 1893 gegründete Nittaidai verbindet eine langjährige Partnerschaft mit der Deutschen Sporthochschule in Köln - einer der Gründe, warum es sich hierbei bereits um die zweite Deutschlandreise von Nittaidai -Studenten handelt, denn bereits im Februar 2008 war eine Gruppe nach NRW gekommen und hatte hier mehrere Veranstaltungen unter dem Obertitel “Faszination der Bewegung” durchgeführt.


Kyûdô und Jûdô
© Japanisches Generalkonsulat

In diesem Jahr standen neben dem gemeinsamen Training mit deutschen Sportvereinen erneut öffentliche Vorführungen im Zentrum des Aufenthaltes. Sie widmeten sich dem Thema “Die Seele Japans” . Dabei präsentierten die Sportlerinnen und Sportler in Köln und Düsseldorf ihre Fähigkeiten in japanischen Kampfkünsten . Zudem zeigten die dem gleichen Studiengang eingegliederten Studenten des Fachbereichs “Traditionelle Bewegungskultur” Tänze und Trommelkunst .


Sumô und Karate
© Japanisches Generalkonsulat

Die Studenten zeigten am 12. Februar an der Deutschen Sporthochschule Köln und am 15. Februar an der Gesamtschule Duisburg-Mitte vor begeistertem Publikum in farbenfrohen Gewändern verschiedene traditionelle japanische Tänze und Trommelmusik, in Köln ergänzt durch ein moderne Tanzeinlage der dortigen Studierenden, in Duisburg durch den Programmpunkt “Das Ritual des Sumo” . Der Schwerpunkt der beiden Veranstaltungen “Kampfkunst - Tanz - Trommeln” am 13. Februar in Köln und am 14. Februar an der Städtischen Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf lag auf verschiedenen japanischen Kampfkünsten von Aikidô, Jûdô und Karate über Kendô (japanisches Stockfechten), Naginata (Kampf mit der Stangenlanze) und Kyûdô (japanisches Bogenschießen) bis hin zu Sumô und Shôrinji-kempô, einer an Shaolin Kung-fu erinnernden Selbstverteidigungstechnik. Daneben wurden als Umrahmung und Genuss für Augen und Ohren ebenfalls Tänze und Trommeln präsentiert.


Shôrinji-kempô (links) und Aikidô (rechts)
© Japanisches Generalkonsulat (links), Nippon Sport Science University (rechts)

Die vier herausragenden, ausgezeichnet besuchten Veranstaltungen , bei denen deutlich wurde, dass es beim Studium der Kampf- und Bewegungskünste neben dem Erlernen der notwendigen Techniken auch um die Verinnerlichung einer besonderen traditionellen Geisteshaltung , der “Seele Japans”, geht, standen unter der Schirmherrschaft des Japanischen Generalkonsulats in Düsseldorf. Im Rahmen ihrer Deutschlandreise besichtigte die Nittaidai-Delegation zwischendurch auch verschiedene deutsche Sehenswürdigkeiten.


Naginata (links) vs. Kendo (rechts)
© Japanisches Generalkonsulat

 

 

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