Kinuyo WATANABE im Hetjens-Museum

Japanischer Tanz und Ikebana-Zeremonie am 3. Dezember 2009

Am Donnerstag, dem 3. Dezember 2009, nutzten viele Kulturfreunde die Gelegenheit, zwei visuell besonders attraktive Aspekte der japanischen Kultur näher kennen zu lernen. In der um 18.30 Uhr beginnenden Veranstaltung des Hetjens-Museums und des Japanischen Generalkonsulats Düsseldorf präsentierte die renommierte Künstlerin Kinuyo WATANABE aus Japan im großen Saal des Hetjens-Museums Düsseldorf im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Faszination des Fremden: China - Japan - Europa" anlässlich des 100. Jubiläums des Museums traditionellen japanischen Tanz (Nihon buyô) und Ikebana.


Tomokinu HANAYAGI
© Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf

Frau Watanabe ist Professorin für japanischen Tanz. Sie gehört zur Hanayagi-Schule, trägt als Tänzerin den Künstlernamen Tomokinu HANAYAGI und wurde bereits mehrfach für ihre Tanzkunst ausgezeichnet. Nach der Begrüßung der Besucher durch die Museumsleiterin Dr. Sally Schöne zeigte Tomokinu HANAYAGI einzelne Bewegungsabläufe aus dem angekündigten Tanzstück, sodass das Publikum die Szenen der anschließenden Vorführung besser verstehen konnte. In ihrem Soloauftritt tanzte sie das Stück Samidare, das die Gefühlsregungen einer schönen Frau im Mairegen auf einer achtteiligen Brücke (yatsuhashi) zeigt.


Kinuyo WATANABE
© Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf

Nach der Pause verfolgten die Zuschauer eine in Deutschland selten zu erlebende Ikebana-Zeremonie (reishiki-ike), bei der Frau Watanabe, die als Ikebana-Meisterin der Ikenobô-Ikebana-Schule die höchste Rangstufe (Ikenobô-Sôkatoku) hinter dem Schulgründer einnimmt, demonstrierte, wie Pflanzen in einem feierlichen Rahmen zu einer ästhetischen Gesamtkomposition gesteckt werden. Ziel einer derartigen Vorführung ist es, den Teilnehmern neben der Schönheit des Blumenarrangements auch die dahinter stehende Idee des ursprünglichen Blumenopfers und die Ehrerbietung gegenüber der Natur, den verwendeten Materialien und den Gästen zu vermitteln.


© Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf

Die zahlreichen Fragen, die Frau Watanabe im Anschluss an die Vorführung beantwortete, belegten das große Interesse des Publikums, das im Anschluss gern die Möglichkeit zum Gesprächsaustausch wahrnahm.

Besonderer Dank für die gelungene Veranstaltung gilt der Hermann Franzen KG und dem EKÔ-Haus der Japanischen Kultur für ihre großzügige Unterstützung. Ebenfalls gilt unser Dank dem Hetjens-Museum, mit dem wir bei dieser Veranstaltung zusammen arbeiten durften.


 

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