3. Japanische Filmwoche Düsseldorf 17.-25. Januar 2009

Nachlese

Zum dritten Mal seit 2007 veranstaltete das Japanische Generalkonsulat in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation) und dem Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf eine Japanische Filmwoche in Düsseldorf. Vom 17. bis zum 25. Januar 2009 konnten Filmfreunde in der Black Box im Filmmuseum japanische Spielfilme in Originalversion mit deutschen Untertiteln erleben und damit einen Einblick in die Variationsbreite des japanischen Kinos und zugleich in das Leben und die Gesellschaft Japans gewinnen. Der Eintritt zu allen Vorführungen war frei.


Links: Matthias KNOP (Leiter des Filmmuseums Düsseldorf); rechts: Eingang zur Black Box
(© Japanisches Generalkonsulat)

Generalkonsul Shin MARUO, der gemeinsam mit Matthias Knop, dem Leiter des Filmmuseums, die Besucher bei der Eröffnung am Samstag, dem 17. Januar 2009, willkommen hieß, brachte in der Begrüßung seine Hoffnung zum Ausdruck, die Filmwoche möge dazu beitragen, dass Japaner und Deutsche miteinander ins Gespräch kommen und einander näher kennen lernen.

Auf dem Programm standen acht überwiegend aus dem 21. Jahrhundert stammende Filme der verschiedensten Genres und Themenbereiche. Fast 1.900 Besucher - und damit rund 600 mehr als im Vorjahr - nutzten die Gelegenheit, durch das Medium Film mehr über Japan zu erfahren. Sie amüsierten sich über die tapferen Bemühungen der Schüler einer japanischen Knaben-Oberschule, Synchronschwimmen zu erlernen ("Waterboys", 2001), verfolgten fünf irrwitzig-schrille Überlebensversuche in Tôkyô ("Survive Style", 2004), fühlten mit einem traumatisierten kleinen Jungen und dem zu seinem Kontaktmedium gewordenen Roboter ("Hinokio", 2005) und ließen sich von einer romantischen, leicht übernatürlichen Liebesgeschichte verzaubern ("Be With You", 2004). Sie waren gefesselt von der kraftvollen Identitätssuche eines in Japan geborenen Koreaners ("Go", 2001), von der bildgewaltigen Verfilmung eines Romans von MISHIMA Yukio ("Schnee im Frühling", 2005), von "Godzilla", dem Klassiker des Monsterfilms (kaijû eiga), in der japanischen Langversion von 1954 und von seinem hochtechnisierten 27. Sequel "Godzilla Final Wars" (2004). Manche der Filmvorführungen endeten mit begeistertem Applaus.


Besucher vor der Kartenausgabe im Foyer des Filmmuseums
(© Japanisches Generalkonsulat)

Die Zuschauer gehörten zu allen Berufsgruppen und Alterskategorien, von Kindern und Jugendlichen über Auszubildende, darunter zahlreiche Studenten, bis hin zu Berufstätigen und Senioren. Leider reichten die 133 Plätze der Black Box nicht immer aus, allen Interessenten Platz zu bieten. Daher mussten bei mehreren Vorstellungen Besucher draußen bleiben, wofür wir sehr herzlich um Verständnis bitten.


Zuschauer in der Black Box und nach der Vorstellung bei der Beantwortung der Umfrage
(© Japanisches Generalkonsulat)

Allen, die zum Gelingen der 3. Japanischen Filmwoche in Düsseldorf beigetragen haben, gilt unser ausdrücklicher Dank: dem Japanischen Kulturinstitut in Köln, das drei der gezeigten Spielfilme zur Verfügung gestellt hat, den engagierten Mitarbeitern des Filmmuseums Düsseldorf, den drei Verleihfirmen, die mit uns zusammengearbeitet haben, den zahlreichen Medienvertretern, die die Veranstaltung publik gemacht haben, und natürlich allen Zuschauern, die durch ihr Interesse und ihren Besuch die Japanische Filmwoche auch in diesem Jahr zu einem Erfolg gemacht haben.

 

 

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